Ich kenne zwar das deutsche Bildungssystem nur durch meine Kinder, schätze jedoch, daß auch in De das Problem nicht im Bildungssystem per se liegt. Aus eigener Erfahrung. Bei mir hatten nur die Lehrer, Dozenten und Professoren nachhaltiges Interesse für Fach hinterlassen, die selber im Fach sehr engagiert, oder schlicht - durch sein Fach begeistert waren, und diese Begeisterung den Schülern/Studenten übermitteln konnten. Die Methodiken spielten dabei bestenfalls untergeordnete Rolle. Einziges, was dabei notwendig ist, ist allgemeine Methodik des Lernens und Unterstützung der Lernenden dabei, Interesse am Lernen vorausgesetzt. Ähnliche Beobachtungen habe ich auch bei meinen Kindern machen müssen. Deutschland geht vom der Bildungskultur weg, setzt eher auf modernes aussehen und Gesundes Leben (unten Infos). Das ist einerseits nicht schlecht, andererseits könnte man beide Aspekte sehr einfach verbinden und hätte eine beidseitige Gewinnsituation. Ein Moderner Staat, der viel Wert auf die Gesundheit und Kultur der Bürger legt. Das hört sich doch gut an.
